"Satire meets slasher in this short, darkly funny hand grenade of a novel about a Nigerian woman whose younger sister has a very inconvenient habit of killing her boyfriends. "Femi makes three, you know. Three and they label you a serial killer." Korede is bitter. How could she not be? Her sister, Ayoola, is many things: the favorite child, the beautiful one, possibly sociopathic. And now Ayoola's third boyfriend in a row is dead. Korede's practicality is the sisters' saving grace. She knows the best solutions for cleaning blood, the …
"Satire meets slasher in this short, darkly funny hand grenade of a novel about a Nigerian woman whose younger sister has a very inconvenient habit of killing her boyfriends. "Femi makes three, you know. Three and they label you a serial killer." Korede is bitter. How could she not be? Her sister, Ayoola, is many things: the favorite child, the beautiful one, possibly sociopathic. And now Ayoola's third boyfriend in a row is dead. Korede's practicality is the sisters' saving grace. She knows the best solutions for cleaning blood, the trunk of her car is big enough for a body, and she keeps Ayoola from posting pictures of her dinner to Instagram when she should be mourning her "missing" boyfriend. Not that she gets any credit. A kind, handsome doctor at the hospital where Korede works is the bright spot in her life. She dreams of the day when he will realize they're perfect for each other. But one day Ayoola shows up to the hospital uninvited and he takes notice. When he asks Korede for Ayoola's phone number, she must reckon with what her sister has become and what she will do about it. Sharp as nails and full of deadpan wit, Oyinkan Braithwaite has written a deliciously deadly debut that's as fun as it is frightening"--
"Slasher meets satire, in this darkly comic novel set in Nigeria about a woman whose younger sister has a very inconvenient habit of killing her boyfriends"--
Der Titel hält was er verspricht, bereits am Anfang wird die Leser*in in einen Mord hineingezogen. Ab diesem Moment leidet sie mit der Protagonistin mit, die zwischen Liebe und Loyalität zu ihrer Schwester und Eifersucht und Wut hin und hergerissen ist. Ich fand den Roman mega spannend und interessant.
Ich mochte das Setting ganz gerne und wollte natürlich wissen, wie es weitergeht mit den zwei Schwesten. Leider haben mich zwei Sachen stark gestört, wie so ein durchgehendes, leises Kratzen von Fingernägeln auf Tafel in Hintergrund des Hörbuchs:
Oh my goth ist dieses Universum cis und hetig. Ich kann mich einfach nicht auf Geschichten in Universen einlassen, wo alle hetero sind, alle Frauen sich „ganz natürlich“ in Frauenrollenklischees verirren und die ganze Zeit über Typen nachdenken, ohne jede Reflektion (die über „Typen wollen immer nur das eine“ hinaus geht). Bizarr, so hetige Parallelwelten.
Ich fand das Hadern der Erzählerin, der klugen aber nicht hübschen der beiden Schwester, eigentlich ganz gut und relatable. Und ich find es ja auch gut, wenn die Protagonist_innen, mit denen wir uns indentifizieren als Lesende, nicht perfekt sondern sogar hypokritisch (wie heißt n das auf Deutsch?) sind. Aaaaaber dieser ganze …
Ich mochte das Setting ganz gerne und wollte natürlich wissen, wie es weitergeht mit den zwei Schwesten.
Leider haben mich zwei Sachen stark gestört, wie so ein durchgehendes, leises Kratzen von Fingernägeln auf Tafel in Hintergrund des Hörbuchs:
Oh my goth ist dieses Universum cis und hetig. Ich kann mich einfach nicht auf Geschichten in Universen einlassen, wo alle hetero sind, alle Frauen sich „ganz natürlich“ in Frauenrollenklischees verirren und die ganze Zeit über Typen nachdenken, ohne jede Reflektion (die über „Typen wollen immer nur das eine“ hinaus geht). Bizarr, so hetige Parallelwelten.
Ich fand das Hadern der Erzählerin, der klugen aber nicht hübschen der beiden Schwester, eigentlich ganz gut und relatable. Und ich find es ja auch gut, wenn die Protagonist_innen, mit denen wir uns indentifizieren als Lesende, nicht perfekt sondern sogar hypokritisch (wie heißt n das auf Deutsch?) sind. Aaaaaber dieser ganze krasse Lookismus die ganze verdammte Zeit, das war zermürbend :/. Da wusste ich dann irgendwann nicht mal mehr, ob die Autorin das noch mit Absicht machte oder es ihr nicht mehr auffiel.
Ansonsten blieben die Charaktere leider bis auf main chara recht flach und leblos und naja, die origin story der beiden Schwestern war wirklich ausgelutscht, auch sonst waren viele altbekannte Tropes dabei und die Nebencharaktere hatten nicht viel zu bieten.
Fand es letztlich ganz gut, dass die Story nicht noch länger ausgewalzt worden war.
Aber ok als Unterhaltung beim Putzen und Packen.
Review of 'My Sister, the Serial Killer' on 'Goodreads'
3 Sterne
It was good. Not as great as I was expecting based on recommendations, but a really solid novel I'm glad to have read for school. While I wouldn't call the ending a "twist," I liked it and thought it to be unexpected.